Erste Versammlung des Rheder Vereins nach Fusion mit TVR-Fußballabteilung

RHEDE Die Jahreshauptversammlung der DJK Rhede im Pfarrheim St. Gudula fand unter einem besonderen Stern statt, da zum ersten Mal auch die »neuen« Mitglieder der ehemaligen Fußballabteilung des TV Rhede nach erfolgter Fusion stimm- und wahlberechtigt waren. Neben den »neuen« Mitgliedern begrüßte Heinz Klein-Uebbing den Ehrenvorsitzenden der DJK Rhede, Manfred Busshoff, den stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Antonius Brands sowie den Vertreter der Stadtverwaltung, Kämmerer Paul Regniet, der in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters den Mitgliedern Rede und Antwort zum Thema Platzanlagen und Renovierungsmaßnahmen stehen wollte.

Die drei Platzanlagen an der Gudulastraße, am Schulzentrum und am Sportzentrum waren das Hauptthema der Sitzung. Die Stadt müsse aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen umfangreiche Sparmaßnahmen beschließen, die unter anderem auch die DJK Rhede betreffen werden, hieß es. Richtgröße sei der Beschluss der Haushaltskommission, der eine gemeinschaftliche Nutzung des Sportzentrums durch die DJK, den VfL und das LAZ unter Aufgabe der Platzanlage an der Gudulastraße vorsieht.

Regniet begründete diese Anforderung mit der Möglichkeit von Synergieeffekten, zum Beispiel hinsichtlich notwendiger Platzpflegearbeiten, vor allen Dingen aber durch den wirtschaftlichen Zwang, den Aufwand der Stadt in Höhe von circa 250.000 jährlich für das Sportzentrum durch die Hinzunahme eines weiteren Nutzers »erträglicher« zu machen. Dieses Konzept kann erst nach Ablauf der Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt, LAZ und VfL neu verhandelt werden, welche bis zum 31. Dezember 2012 Gültigkeit besitzt.

Um sich der konstruktiven Teilnahme der DJK an diesen Verhandlungen zu versichern, ist sie bereit, die inzwischen mehrfach beantragten und immer wieder verschobenen notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen für die Platzanlage an der Gudulastraße zu unterstützen. Hierbei geht es nach Aussage der Stadt um eine »befristete Übergangslösung« zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs für einen Zeitraum von etwa fünf Jahren.

Paul Regniet sagte zu, dass die Stadt in den kommenden Monaten verschiedene Lösungsvorschläge und Konzepte zur Zusammenführung der Platzanlagen erarbeiten wolle, um dem Verein einen zentralen Mittelpunkt und eine - wenn nötig - neue Heimat zu geben. Dies wolle man in Zusammenarbeit mit der DJK tun, berichtet Boris Severing. Mitglieder können unter vorstand-djk-rhede@gmx.de Vorschläge und Ideen einbringen.

Stadtmeisterschaften 2009

Irmgard Kampshoff, Monika Goldschmidtböing und Margret Degeling (von links) wurden bei der DJK geehrt.

FOTO: GRÜTTER


(BBV vom 25.06.2010, Matthias Grütter)